Aquarellfarben in Näpfchen


Näpfchen in der Aquarellmalerei

Näpfchen oder Tube?

Der Fachhandel bietet  ein breites Spektrum an Aquarellfarben,  meist in Tuben oder in Metall-oder Kunststoffnäpfchen an. Der große Teil der Künstler entscheiden sich entweder für die Tuben oder die Näpfchen, nur wenige Nutzer beide Varianten.

Dafür gibt es durchaus objektive Gründe, aber es ist auch viel an persönlichen Vorzügen und Gewöhnung dahinter.

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Welche Vorteile könnten Aquarellfarben in Näpfchen bieten?

Aquarellfarbe in Näpfchen besitzt dieselbe Qualität wie Tubenfarbe. Die Farbe in den Näpfchen hat etwas mehr Gummiarabikum beigemischt, weshalb diese Variante schneller trocknet. Die feste Masse wird dann im Herstellungsprozess in Stücke geschnitten und kommt in den bekannten Plastiknäpfchen in den Handel.

Näpfchenfarben sind durchaus leichter und handlicher zu transportieren und eignen sich in der Handhabung besonders für das Malen in der freien Natur.

Die Näpfchen gibt es in Normalgröße oder halben Näpfen für kleinere Aquarellkästen. Das Format der im Handel angebotenen Farbkästen variiert je nach Umfang der gewünschten Farbpalette. Es gibt sehr kleine und handliche Farbkästen, die man zum Beispiel auf Reisen einfach in die Tasche packen und mitnehmen kann.

Im Farbkasten hat man alle Farben in den Näpfchen parat und kann ohne Umschweife mit dem Malen beginnen.

Gibt es auch Nachteile?

Während man bei den Aquarellfarben in Tuben die Kennzeichnung der Farben ständig vor Augen hat geht diese beim Auspacken der Näpfchen verloren.

Während der Arbeiten sind die Aquarellnäpfchen oft komplett den Umwelteinflüssen wie intensivem Sonnenlicht und Wind beim Arbeiten ausgesetzt. Damit die Näpfchenfarben nicht verschmutzen, sollte man sie sie nach dem Gebrauch mit Saugpapier leicht abtupfen.

Das Anmischen von größeren Mengen Farbe ist bei Näpfchen meist etwas mühsam. Dies kann zu einer verstärkten Eintrocknung führen, sodass die Farben vor Gebrauch erst mit etwas sauberem Wasser gelöst werden müssen.

Wer die Wahl hat, der hat die Qual. Aber die Priorität hat immer noch die Qualität der Farbe. Eine schlechte Farbe wird auch nicht dadurch besser, dass man sie in einer bevorzugten Verpackungsvariante nutzt.

 
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